Homepage der Baumfreunde Emmerich
Pappelallee in der Hetter

Über uns

Die Baumfreunde Emmerich

Wir sind eine freie Gruppierung von Bürgerinnen und Bürgern, die sich für den Erhalt von Bäumen und den Schutz von Natur und Umwelt in Emmerich am Rhein und anderswo einsetzen. Wir gehen jeder von uns bemerkten oder uns gemeldeten fragwürdigen Fällaktion nach und schreiben an die Behörden. Sprecher der Baumfreunde ist Rüdiger Helmich, Fachmann für Botanik ist Diplom-Biologe Peter May.

Ansprechpartner: Rüdiger Helmich, Rheinpromenade 39, 46446 Emmerich am Rhein, Tel.: 02822-18806

Peter May, Hekerenfelder Weg 12, 46446 Emmerich am Rhein, Tel.: 02822-18388

Wir haben uns im Winter 2009/2010 zusammengefunden, um für den Erhalt des Emmericher Rheinparks zu kämpfen. (siehe: Rettung des Rheinparks). Anfangs waren wir 34 Aktive. Unser Erfolg, die Rettung von über 30 Bäumen, hat uns Ansporn dazu gegeben, uns weiterhin für den Schutz von Bäumen, Natur und Umwelt einzusetzen. Bis heute nehmen noch bis zu 10 Baumfreunde regelmäßig an den Treffen teil. Das Protokoll der Besprechungen wird in einer Rundmail an 28 Adressen gesendet. Wir sind eine offene Gruppe, der sich jeder Interessierte anschließen kann. Hierzu kann er/sie sich über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen und/oder zu den regelmäßigen Treffen der Baumfreunde jeden zweiten Freitag im Monat bei "Franz" erscheinen. Wir üben schon einen gewissen Einfluss in der Kommunalpolitik aus. Wir hoffen, dass sich noch mehr an Natur und Umwelt interessierte Bürgerinnen und Bürger den Baumfreunden Emmerich zugehörig fühlen können und sich uns anschließen. Hierzu müssen Sie nicht unbedingt in Emmerich am Rhein wohnen. Auch Bürgerinnen und Bürger anderer Gemeinden und auch aus den benachbarten Niederlanden sind bei den Baumfreunden Emmerich willkommen.

Was machen wir heute?

Heute setzen wir uns besonders für den Erhalt und Schutz großer, älterer Bäume ein. Seit 2012 fotografieren und vermessen wir solche Bäume und wollen im Zusammenwirken mit der Stadtverwaltung Emmerich, der Revierförsterin Ingrid Dohmen und der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Kleve nach möglichen Stellen für Neuanpflanzungen verschiedener Baumarten suchen.Wir wollen uns auch für die Anlage von Hecken und Biotopverbundlinien einsetzen. Insbesondere favorisieren wir eine verstärkte Neuanpflanzung von Hybrid- und Schwarzpappeln als Alleen, Baumreihen oder Einzelbäume (siehe: Pappeln), da wo es nicht zum Konflikt mit dem Naturschutz kommt, das heißt vor allem an Wegen auf intensiv landwirtschaftlich genutzten Flächen und als Grenz- und Windschutzpflanzung auf solchen Flächen.

Von vordringlichem Interesse für uns sind außerdem die Themen: Eltenberg-Betuwe, Eltenberg-Mountainbiking, Kiesabbau, Naturschutzgebiete, Windkraft im Wald, Gülleproblematik, Nitratbelastung des Grundwassers u.a.

Neuentwicklung ab 2015:

Seit dem 1. Mai 2015 geben wir den LINBU-Newsletter heraus (Lokaler Informationsdienst für Baum- und Umweltschutz), der zunächst alle zwei Monate erschienen ist, ab dem 1. Januar 2016 nur noch vierteljährig erscheint. Dieser enthält neben eigenen Artikeln über Baumarten und Umweltthemen, auch die Pressechronik der letzten 2 (3) Monate, in der die Presseartikel über Umweltthemen wiedergegeben werden. Dies dient sowohl der eigenen Information, als auch der Information einer breiteren Öffentlichkeit.

2016 wird mit der Kartierung von Einzelbäumen, Baumgruppen oder Alleen, Biotopen, Hecken und Biotopverbundlinien begonnen. Grundlage ist eine Karte im Maßstab 1 : 12.500, die der Fachbereich 5 der Stadtverwaltung von Emmerich am Rhein den Baumfreunden in dreifacher Ausführung kostenlos zur Verfügung. Für eine detailliertere Kartierung des Innenstadtbereichs ist noch eine Karte im Maßstab 1 : 5000 erforderlich.

Insbesondere sollen anhand der Kartierung schutzwürdige Bereiche, wie Hecken, Einzelbäume, Gehölze, Baumreihen und -Gruppen, Alleen und besondere Biotope dokumentiert und ihr langfristiger Erhalt und Schutz gewährleistet werden. Zur Bestandsaufnahme erheben wir z.T. die Daten, wie Baumumfang und Höhe, und erstellen eine Fotodokumentation.

Wir suchen anhand von Luftaufnahmen, Kartenmaterial und eigenen Fotos nach Örtlichkeiten, wo Neupflanzungen von Bäumen oder Hecken durchgeführt werden können. Für die in Privateigentum befindlichen Flächen nehmen wir ggfls. Kontakt zu dem Eigentümer auf.

Wir werden bei der Stadt Emmerich am Rhein Fördermittel für Baum- und Heckenpflanzungen beantragen, weil dies eine sinnvolle Investition in den Klimaschutz darstellt. Wir sammeln für diesen Zweck auch Spenden von Privatpersonen.

Wir plädieren für einen Ereigniswald in Emmerich am Rhein nach dem Vorbild der Stadt Wesel. Jeder hätte die Möglichkeit, für ein bestimmtes Ergeignis einen Baum pflanzen zu lassen. Hierfür müsste der gleiche Kostenfaktor wie in Wesel, d.h. ca. 200 Euro pro Baum und Pflanzung, gerechnet werden. Die Fläche für einen solchen Wald müsste noch gefunden werden, aber sie müsste auch nicht größer als wenigsten ein Hektar sein, wenn die Aktion zeitlich limitiert wäre. Die Fläche des ehemaligen Fußballplatzes an der Fulkskuhle wäre als Anfangsfläche für einen solchen Wald geeignet, falls nicht von Seiten der Stadt dort eine Wohnbebauung vorgesehen ist